Der Puls regiert in St.Moritz
Am 09.07.2022 ging die Reise los... wir fuhren ab nach St.Moritz. Unterwegs fuhren wir aufgrund der Stausituation noch ein bisschen in Chur Süd, ohne richtiges Ziel, herum. Nach einem Telefonat mit Sam und Christian war klar, wohin die weitere Reise gehen soll. Die erste kurze Pause legten wir kurz vor der Lenzerheide ein, dabei erlaubte sich Christian einen kleinen Scherz, weshalb sich die Abfahrt der Gruppe im Büssli etwas verzögerte.
Als wir in St.Moritz ankamen, stand erstmals ein langsames 30' Footing auf dem Programm, um ja nicht gleich zu sterben. Am Abend feierten wir in der "Gondla" ,eine kleine Bar direkt am See, noch Christians Geburtstag.
Der zweite Tag startete mit einem sättigenden Frühstück, um später auch ready zu sein für das Koordinationstraining mit Beat. Am Mittag gab es schon die ersten Unstimmigkeiten, denn es gab Pommes Frites zum Mittagessen. Die einen verzichteten gekonnt auf die leckeren Pommes, während andere nicht einmal daran dachten, dass der Dauerlauf am Nachmittag mit Pommes im Bauch schwierig werden könnte. Den Abend verbrachten wir gemeinsam und spielten Kartenspiele.
Der dritte Tag stand an und somit einer der härtesten für manche aus dem Lager. Am Morgen gab es eine Fortführung des Kooridnationstrainings mit Beat und am Nachmittag stand ein PulsDL auf dem Programm, bei dem es darum ging, mit einem Puls von 150bpm - 160bpm einmal, um den Lej da Champfèr zu rennen, dabei traf eine Gruppe noch zweimal Ädu mit seiner Trainingsgruppe, welche ganz locker neben uns vorbeilief, während wir mit unserer Existenz am kämpfen waren. Der Abend verlief vorerst sehr ruhig, da wir uns es am See gemütlich machten. Als wir aber zurückkamen, fragten uns die Tessiner vom Zimmer vis-à-vis, ob wir mit ihnen UNO spielen wollen. Natürlich sagten wir zu, aber scheinbar war es für den ein oder anderen Jugigast ein bisschen laut, deshalb mussten wir auch schnell mal ruhiger spielen und machten kurz nach 22.00 Uhr Feierabend.
Es war endlich so weit, das erste Bahntraining stand an. Alle fühlten ihre Energiespeicher auf, um auf der Bahn richtig hölzen zu können. Für die meisten, bis auf Elena und Chiara, welche noch von ihren Verletzungen zurückkommen, standen 8-12x 400m auf dem Programm. Gehölzt haben wir allemal, aber dafür standen ein paar an ihrer Existenzgrenze, dennoch ging man jetzt nicht einfach schlafen, sondern man tat sich um seine Regenration und ging eine Runde Kneipen. Am Nachmittag gingen einige ins Hallenbad sich entspannen, während andere auf einer Wanderung waren oder andere einfach ihre Ruhe im Schlaf suchten. Auch der vierte Abend war ein sehr amüsanter Abend, denn einige spielten mit den Tessiner bis tief in die Nacht noch irgendwelche Spiele, die es wohl auch nur im Tessin gibt.
(Stephan und Christian, 13.07.2022)