Runners

Der Dienstag startete mit einem ausgiebigen Frühstück. Auf dem Programm stand 4x1000m/1000m auf dem Flugplatz in Samaden. Das Büssli fuhr bereits um 9:00 Uhr los, da ein Zwischenstopp bei der Post gemacht werden musste, um Fabios «Fresspäckli» fürs Militär aufzugeben. Das Training war sehr anstrengend. Der starke Wind verschlimmerte die Situation nur. Dadurch gelangten alle an ihre Existenzgrenze, auch Chiara, die mit dem Velo auf den Berninapass fuhr. Am Nachmittag hatten wir frei. Alle machten etwas anderes. Sabine, Céline und Geburikind Alicia besuchten das Hallenbad. Das Wellnessen und Rutschbahnfahren verzögerte sich jedoch ein wenig, da sie total erschöpft vom Morgentraining an der Bushaltestelle vorbeifuhren.  Währenddessen waren Chiara und Stephan «krank», um Alicias Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Nach dem leckeren Abendessen brachte ein Angestellter der Jugi den Geburtstagskuchen und der ganze Esssaal sang «Happy Birthday». Das eigentliche Geschenk befand sich jedoch im Kuchen und sorgte für Unterhaltung. Den Abend liessen wir mit Activity und einer Gym-Session ausklingen.

Am Mittwoch stand für die standfeste Gruppe (noch drei Personen) ein Hügeltraining auf dem Programm. Die anderen machten einen DL oder Alternativtraining/Ruhetag. Der Nachmittag gestaltete jeder individuell. Céline und Sabine machten einen Ausflug auf Furtschellas und wanderten quer über eine Wiese. Alicia, Chiara und Stephan verbrachten den Nachmittag auf der Diavolezza und bauten Steinmännchen. Auch eine Schneeballschlacht und eine intensive Fotosession durften nicht fehlen. Elena war in Chiavenna und Maria und Christian schrieben an ihren Schularbeiten. Den Abend verbrachten wir gemeinsam beim Tichuspielen.

80’ Dauerlauf im Val Rosegg absolvierten wir am Donnerstagmorgen. Dabei wurden wir von Velofahrern für unsere sportlichen Aktivitäten kritisiert und bemitleidet, rannten wir doch bei heissen Temperaturen das ganze Tal hinauf und anschliessend wieder hinunter. Alle merkten, dass sich das Trainingslager dem Ende zuneigt, da wir alle nicht mehr so fit sind. Nach dem Mittagessen gab es einen kurzen Powernap oder entspanntes Netflixschauen, um sich auf das Nachmittagstraining vorzubereiten. Zum Glück hatten unsere Beine ein wenig Pause. Das Circuit war jedoch trotzdem anstrengend. Das Kneipen durfte anschliessend nicht fehlen. Der Tag endete mit Pingpong, Autorennen am Automaten und einem Tichuspiel.

(Alicia und Chiara, 22.07.2022)

St. Moritz Bericht II 2022 Wandern St. Moritz Bericht II 2022 Céline Stephan