Runners

Am Freitagmorgen stand das letzte harte Training auf dem Programm. Hierfür trafen wir uns um 9.30 Uhr mit Räphu, Sina Sprecher und Céline Pfeiffer auf der Bahn. Während Alicia, Maria und Sabine mit ihnen ein All-out Training (500m/300m/200m) machten, absolvierten Céline und Stephan mit der Unterstützung von Adria ein Langstreckentraining (600m/800m/1000m/800m/600m). Auch Chiara gab ihr Comeback auf der Bahn und absolvierte einige 400m, um das Tempogefühl zurückzuerhalten. Nach dem Bahntraining gingen wir erneut im Inn kneipen und baden. Mit dem Fisch, welchen es zum Mittagessen gab, konnten wir unsere Proteinspeicher wieder aufladen.

Etwas später am Nachmittag stand noch eine Stabisession auf dem Plan, ergänzt durch ein kurzes Footing. Während des Footings liessen wir alte Runnerstraditionen neu aufleben. Ähnlich wie das frühere Lej Marsch-Footing beinhaltete auch unser Footing eine Seedurchquerung. Dieses Jahr wurde jedoch der Stazersee von uns durchquert. Während einige Badegäste uns für Triathleten mit speziellen Trainingsmethoden hielten, wollten andere wissen, wie lange wir noch weiterlaufen müssen, bis unsere Kleider wieder trocken sind. Das restliche Footing genügte jedenfalls hierfür nicht, jedoch spätestens am nächsten Morgen waren dann sämtliche Schuhe und Kleider wieder trocken.

Zum Abschluss unseres diesjährigen Lagers gingen wir mit Sam und Beat Pizza- und Glaceessen. Während des Desserts gesellten sich dann noch die Überraschungsgäste Sämi und Ramon zu uns und wir liessen das Lager gemütlich ausklingen. In unserer letzten Nacht trafen sich einige noch im Aufenthaltsraum, um die WM gemeinsam live zu verfolgen.

Fünf Runners standen trotz allem am nächsten Morgen um 7.30 Uhr parat für den letzten Dauerlauf, bevor wir uns auf die Heimreise machten. Nicht für alle ist die diesjährige Zeit in St. Moritz schon zu Ende, denn Chrigi, Alicia und Elena verbringen noch eine weitere Woche in St. Moritz. Müde kamen die anderen Runners am Samstagnachmittag in Langenthal an und für alle gilt nun, sich rasch zu erholen und gut weiter zu trainieren, um an den kommenden Wettkämpfen den Höheneffekt optimal nutzen zu können.

(Sabine, 24.07.2022)