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Die 350 schnellsten Nachwuchsläuferinnen und -Läufer der Schweiz über die 1000m trafen sich am Samstag bei Top-Bedingungen in Genf zum diesjährigen Schweizer Final. Mit dabei waren auch Elonie Bucher und ihr jüngerer Bruder Matteo.

Für Elonie Bucher hat sich die Fahrt in die Westschweiz gelohnt: sie lief die 1000m in einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:20,75 und erreichte damit das Ziel als 13.-Schnellste ihres Jahrgangs (2010). Elonie erfüllte sich damit einen grossen Wunsch. Seit längerem versuchte sie ihre bisherige pB von 3:22,08 aus dem Mai dieses Jahres endlich zu verbessern – oftmals scheiterte sie nur knapp. Aber jetzt hat es endlich geklappt. Damit gab es für sie zum Saisonende ein Happy-End nach Mass. Für das gute Ergebnis musste Elonie aber kämpfen. Nach einem zögerlichen Start im 30köpfigen Feld zündete sie einen eigentlichen Steigerungskampf und einem unwiderstehlichen Finish auf der Zielgeraden. Dabei liess sie bisher stärkere Konkurrentinnen wie Aurélie Aegerter oder Sara Bohren (TV Konolfingen Athletics) spielend hinter sich zurück. Alles schien plötzlich so leicht zu gehen. Ganz stark – und weiter so!

Ihrem Bruder Matteo Bucher lief es hingegen nicht wie erhofft. Er musste sich bei beim Jahrgang 2012 mit 3:28,77 und dem 17. Rang zufriedengeben. Ihm fehlte diesmal die Energie, die er am Berner Kantonalfinal hatte und mit der er sich in 3:24,31 als Neunschnellster für den Schweizer Final qualifizieren konnte. Matteo lief zwar am Schweizer Finallauf gut an, konnte sich aber dann nicht wie gewünscht in der Verfolgergruppe positionieren. Auch wenn der auf den letzten 400m noch Plätze gut machte, musste er sich mit einem guten Rang im Mittelfeld begnügen. Damit kann sich Matteo im Wettkampf mit den Besten der Schweiz aber sehen lassen.

(Stefan, 24.09.22)

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