Elonie Bucher qualifiziert sich für Schweizer Final Mille Gruyère
Einer der Saison-Höhepunkte für Nachwuchsläuferinnen und Nachwuchsläufer ist der Kantonalfinal Mille Gruyère über die 1000m, respektive bei den Jüngsten über die 600m. Bei der diesjährigen Austragung in Huttwil waren 14 Athletinnen und Athleten des LVL am Start.
Elonie Bucher bestätigte am Kantonalfinal ihre Top-Form. Sie qualifizierte sich über die 1000m als 2. Klassierte der Kategorie W13 (Jg. 2010) in 3:14,28 direkt für den diesjährigen Schweizer Final vom 23. September in Regensdorf. Herzliche Gratulation! Elonie machte es aber spannend. Bis 500m lief sie locker und rund wie geplant hinter der späteren Siegerin Tanja Reichenbach (TV Saanen-Gstaad). Dann tat sich die Schere auf: Tanja zog davon und von hinten drängten Sara Bohren (TV Konolfingen) und die Langenthalerin Aurélie Aegerter nach vorne auf der Jagd nach dem 2. Qualifikationsplatz. Dann überholten beide Elonie. Das wollte sie aber nicht auf sich sitzen lassen: Auf den letzten 80 Metern stürmte sie unwiderstehlich nach vorne und überholte beide in einem Fotofinish gerade noch vor der Ziellinie. Nach 2020 und 2022 nimmt Elonie damit bereits das dritte Mal am Wettkampf der schnellsten 1000m-Nachwuchsläuferinnen der Schweiz teil.
Ihre Kollegin Lucie Brand wollte im gleichen Rennen ihre persönliche Bestzeit von 3:39,49 verbessern. Diese Ziel verpasste sie nur ganz knapp um 2 Zehntel. Lucie machte ein gutes Rennen, lief im hinteren Drittel des stark besetzten Feldes regelmässig ihre Runden und teilte sich ihre Kräfte gut auf. Auf der Zielgeraden drehte Lucie nochmals auf und überholte auf den letzten Metern die STB-Athletin Annina Rohrbach. Damit platzierte sich Lucie auf dem guten 18. Rang in der Zeit von 3:39,59.
Bei den Knaben M13 (Jg. 2010) ging Livio Hegi etwas angeschlagen ins Rennen. Der Wille war da, aber der Körper machte leider nicht mit. Das Startgerempel kostete ihm zusätzlich Zeit und Kraft. Livio kämpfte sich trotzdem durch und musste sich mit einer Schlusszeit von 3:43,57 und dem 17. Rang begnügen (pB: 3:19,60). Während Andrin Iseli, Fabian Meyer und Rahel Schärer alle wegen Verletzung oder Krankheit fehlten, hat sich Lara Meyer wieder erholt und lief im Rennen der W14 (Jg. 2009). Sie lief ein stabiles regelmässiges Rennen und erreichte damit den 18. Rang. Mit einer Zeit von 3:44,06 tastet sie sich langsam wieder an ihre Bestzeit von 3:42,79 heran. Gut gemacht!
In den jüngeren Kategorien liefen zwei LVL-Athlet:innen neue persönliche Bestzeiten: Ron Bühler in der Kategorie M12 (Jg. 2011). Er verbesserte seine pB von 3:44,19 um fast 3'' auf neu 3:41,24 und wurde damit 16. - und Robyn Kaufmann in der Kategorie W10 (Jg. 2013), die in 3.49,41 als 9. ins Ziel lief und ihre pB gleich um 11'' steigerte. Bravo an beide!. In der Kategorie M11 (2012) ging Matteo Bucher ins Rennen. Dank einem starken Schlussspurt holte er sich im Finish in guten 3:26,29 den 10. Schlussrang und verbesserte damit seine bisherige Saisonbeistleistung von 3:28,67 um 2,5''. Bravo!
Nicht nach Wunsch lief es hingegen in der gleichen Kategorie Noelia Iseli, die mit Bauchschmerzen antrat und sich mit einem Rang in der hinteren Region des Klassements begünügen musste (19. in 4:04.90). Elina Maurer und Sarah Wegmüller belegten bei den W11 (Jg. 2012) Rang 16 (4:05,38) und Rang 17 (4:15,29).
Bei den allerjüngsten Berner Finalisten - sie liefen über 600m - waren vier LVL-Athlet:innen am Start. Bei den Jüngsten (M7, Jg. 2016) lief Lukas Geiser in 2:25,18 auf den guten 7. Rang. Bei den M9 (Jg. 2014) wurde Frederic Ischi in 2:19,62 17. Bei den Mädchen der selben Kategorie erreichten Jessica Cristobal in 2:21,78 als 16. das Ziel und hinter ihr Elin Rindlisbacher in 2:21,78 als 17. Das habt ihr toll gemacht!
(26.08.23/Stefan)