Lorenzo's Dairy aus Medulin
Mit guten Aussichten Richtung Gotthard fuhren wir ab Richtung Medulin. Die Reise sollte eigentlich 10 Stunden dauern, aber dank der Osterferien wurden es dann doch eher 13 Stunden. War aber kein Problem, da wir ja über Nacht gefahren sind und theoretisch hätten schlafen können. Praktisch sah das anders aus: Mit teilweise stolzen 1.11 Stunden Schlaf ging es „topfit“ aus dem Car. Die Leinwand und die Discokugel der Welcherohr Jungs hat auch nicht wirklich geholfen.
Da es bei unserer Ankunft in Medulin schon Mittag war und das Frühstück eher spärlich ausfiel, hatten wir uns eigentlich schon voll auf das Mittagessen eingestellt. Aber dann kam die Nachricht, die uns fast zerschmettert hat: Direkt nach dem Ankommen und vor dem Essen standen noch 30 Minuten Footing auf dem Plan. Nachdem das absolviert war, ging es endlich zum Essen. Viel geändert hat sich hier seit letztem Jahr nicht. Um 16.00 Uhr stand dann schon wieder Laufschule und Rasendiagonale an. Nichts Spezielles eigentlich, aber Lorenzo's Körper hat sich da schon fast wieder vom Trainingslager verabschiedet. Wenn der sich morgen beim Bahntraining auch so verhält, wird das noch sehr lustig.
Tag 1 - Aus den Augen von Lorenzo:
Auch den ersten Tag verfasst Shakespeare höchstpersönlich. Nach einer erholsamen Nacht ging es zu dem, was ich absolut nicht vermisst habe: das Frühstück. Mein Schoggijoghurt fehlt hier leider komplett, also muss ich mich mit Müesli verpflegen. Da aber eh nur ein Bahntraining anstand, spielte die Verpflegung eigentlich keine Rolle.
Für einen Nap zwischen Frühstück und Abfahrt hat es nicht einmal mehr gereicht, da wir schon um 9.00 Uhr beim Car antanzen mussten. Das Programm heute: 2x (1000/800/600) mit P=3/2 und SP=5’. Ich darf mich leider nicht zu vulgär über das Training äussern, da ich es selbst vorgeschlagen habe und es somit auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. Im Grossen und Ganzen war das Training gut, aber man hat gemerkt, dass meine Ausdauer quasi nicht existiert. Wichtig zu erwähnen: Mein extrem gutes LV Huttwil Outfit, welches ich extra für die Einheit anhatte. Da ich kein Bild davon angehängt habe, müsst ihr euch das jetzt einfach selbst vorstellen. Adrià hat es leider auch verpasst, da er auf ein 4x10’ Intervaltraining auf dem Velo ging.
Nach dem ersten harten Training ging es wieder zum Mittagessen. Am Nachmittag wollte ich eigentlich eine Siesta machen, war dann aber zu vertieft in mein Handy und habe es komplett verpasst. Für die anderen stand um 16.00 Uhr ein Dauerlauf sowie Hürdengymnastik an. Da ich mir aber nicht den Rücken zerschiessen wollte, ging es für mich aufs Indoorvelo. Bei mir lief es gut und bei den anderen gehe ich auch davon aus.
Direkt nach dem Training ging es das erste Mal ins Spa mit Adrià, was richtig gutgetan hat. Der Abend verlief dann ähnlich wie bei der Anreise, aber ein Highlight gab es: Die Jasspartie zwischen Lukas/Markus und Sam/Lorenzo. Man könnte meinen, Sam und ich hätten das Ding gerockt – und mit dieser Überlegung liegt man zu 100 Prozent richtig. Lukas und Markus waren sozusagen keine Gegner. Ich gehe davon aus, dass ich meine Siegesserie das restliche Lager so weiterführe. Die andere spielten Brandidog oder eine Runde Frage Kahoot, ausser für Andrin, welcher glücklischerweise eine Ostern Feuerparty am Strand erwischt.
Lorenzo und Adria (04.04.2026)
