Runners
Das traditionelle Abendmeeting ging bei idealen Wetterbedingungen, guter Beteiligung und top Organisation über die Bühne. Auch von Runners-Seite herzlichen Dank an die Organisatoren und Helfer für diese super Startgelegenheit. Die drei Siege durch Céline, Ramon und Ädu sind auch ein "Merci".

Über 1500m waren zwar wegen dem kommenden Regensdorf-Meeting nur je eine Serie Frauen und Männer am Start. Céline Aebi war die stärkste Frau im Feld und wurde ihrer Rolle gerecht: Von Anfang an ging sie an die Spitze und lief in 77/2:35/3:13 zur 1000m Marke. Eingangs Schlussrunde schloss aber Sypille Dürrenmatt auf und zog an Céline vorbei. Céline parierte, bleb dran und ging 100m vor dem Ziel wieder an de Spitze. Im Endspurt verteidigte sie gegen eine stark aufkommende deutsche Läuferin in 4:49,38 ganz knapp den verdienten Sieg. Lisa Schneeberger leferte ein starkes Comeback in 4:57,20 und Rang 6.

Feuerwerk über 800m

Mit je drei Frauen- und Männerserien waren die 800m die bestbesetzte Mittelstreckendisziplin an diesem Abend. Umso schöner, dass bei den Männern gleich zwei Serien durch LVL-Runners gewonnen wurden: Ramon Hürlimann startete zusammen mit Tobias Lüthi verhalten im Mittelfeld der 1. Serie. Vorne machte Hendrik Engel für Reto Ramseier Tempo. Ramon passierte in 27/56, Toby in 57. Vorne war Reto weg. Aber 200m vor dem Ziel zündete Ramon den Turbo, fing Reto auf den letzten Metern in starken 1:54,13 noch ab und siegte. Ramon steigerte damit sogar seine pB um 29 Hundertstel. Auch Toby lief wieder mal ein starkes Rennen und kam in 1:57,20 auf Rang 5 in einem starken Feld. Zusammen mit Lucca können sich die drei nun wieder Hoffnung auf eine Quali für de Team SM machen. Es braucht aber noch gut 3'' Verbesserung. In der 2. Serie überraschte Nick Obrist, der wegen Rückenproblemen eine längere Wettkampfpause einlegen musste. Auf Anhieb lief er in starken 2:03,00 auf Rang 4 der Serie und verbesserte seine pB um fast 3''. In der 3. Serie waren mit Tim Jakob, Sämi Kummer, Lennart Horn und David Kummer gleich 4 Runners im Rennen. Tim setzte sich aktiv in Szene, während die andern abwarteten. In der Schlussphase war es aber Sämi, der mit einem fulminanten Endspurt an die Spitze stürmte und in guten 2:07,03 gewann. Tim erreichte, 2:09,11, Lennart (frisch zurück aus Boston) 2:14,45 und David (nach hartem Einstieg in die Arbeitswelt) 2:15,32. Vor den beiden klassierte sich der Huttwiler Samuel Agyapong mit pB von 2:09,24 direkt hinter Tim.

Bei den Frauen durfte Alicia Schär in der 1. Serie starten. Auch sie kämpft mit Verletzungssorgen und kam in 2:27,65 zwar als 6. noch vor Michelle Tanner aber weit über ihrer pB. In der 2. Serie machte Andrea Fink Tempo. Sophie Kummer liess sich auf den ersten 200m zurückdrängen und wartete dann ab. Das Tempo stimmte mit 34/72. Auf den letzten 300m dreht Sophie dann auf und übernahm in der Zielkurve die Führung. In einem harten Fight musste sie ganz am Schluss doch Andrea den Vortritt lassen, lief aber in 2:25,01 um 8 Hundertstel eine neue pB. Ebenfalls in der 2. Serie lief Chiara Costa ihr Debut auf der 800m-Strecke. Als Jüngste durfte sie gut abwarten und sich hinten einordnen. Sie konnte aber gut mithalten und lief auf Anhieb in 2:29,63 unter die 2:30 und bewies, dass sie in den Sommerferien ihre gute Form nicht verloren hat. In der 3. Serie lief Sabine Krähenbühl ein aktives Rennen und erreichte 2:37,88 und Aline Bernhard (zurück vom Sprachaufenthalt in Spanien) kam in 2:39,44 ins Ziel.

Vanessa Schranz versuchte sich in einem Schnelligkeitstest über 400m und gewann die 2. Serie. In starken 60,29 schrammte sie knapp an der SM-Limite vorbei, aber verbesserte ihre pB um 7 Zehntel.

Adrian Lehmann, der sich nach langer Verletzungspause im Wiederaufbau befindet und in vier Wochen in Tallin einen Halbmarathon und Ende September in Berlin den Marathon bestreitet, absolvierte über 3000m einen "Schnelligkeitstest". Er musste das ganze Rennen allein laufen, aber konnte seine angepeilte Pace durchziehen und gewann das Rennen in 8:39,17 mit 20'' Vorsprung. Hinten im Feld versuchten Lukas Hügli und Christian Wyss die 10'-Schallgrenze zu knacken. Das Vorhaben misslang. Obschon sie vorsichtig mit 3:20 starteten, konnten sie die Pace nicht halten und kamen bereits nach 2 Km erst in 6:52 vorbei. Am Schluss hatte Lukas noch etwas mehr Luft und erreichte 10:25,06. Christian brach auf den letzten zwei Runden ein und kam auf 10:37,71. (sam, 7.8.19)

Resultate