1. Tag Nachwuchs SM mit drei Finalqualifikationen
Elena Eichenberger eröffnete den LVL-Runners Reigen an den diesjährigen Nachwuchs-Schweizermeisterschaften in Düdingen. Und wie! Sie, die nach der zweimonatiger Verletzungspause mit 5:08 vom Athletissima zu Buche stand, startete als 16. von 28 Läuferinnen in drei Serien über 1500m der wU18. In der 2. Serie stand sie mit den "unschlagbaren" Shirley Lang und Tabea Blatter am Start. Auch von Samira Bänziger (4:55) musste sie Respekt haben. Elena startete mutig und ging von Beginn weg an die Spitze. Bald kamen die Favoritinnen und es bildete sich eine 4er-Spitzengruppe in der Elena locker mitlaufen konnte. In 77, 2:34 drehten sie zwei regelmässige Runden und kamen in 3:10 beim 1000er vorbei. Am Schluss musste Elena das Trio noch etwas ziehen lassen, aber in 4:52,59 lief sie eine unerwartet starke pB und schaffte den Finaleinzug als Zeitschnellste 4. Plazierte.
Christian Wyss und Samuel Agyapong liefen in der 1. Serie der mU18 ebenfalls über 1500m. Sie waren als 14. und 15. auf der Meldeliste. Entsprechend liefen Sie von Beginn weg hinten im Feld. Das Tempo war zwar unregelmässig, aber nicht allzu hoch: 78, 2:31, 3:04. Als die Post abging konnte Christian gut folgen und zulegen. So gelang ihm als 6. der Serie in 4:27,25 nicht nur der Finaleinzug über die Zeit, sondern auch eine neue pB. Sämi konnte auf der letzten Runde nicht mehr ganz folgen, aber erreichte als 7. immer noch 4:32,54.
Über 3000m der mU18 gelang Lennart Horn ein starkes Rennen. Er ging anfangs mit der Spitzengruppe mit und lief die ersten 1000m in 3:01. Das war schon etwas mutig, so dass er Tempo rausnahm und dann halt allein laufen musste. 6:14 nach 2 Km. Dieses Tempo konnte er dann halten und lief als 12. in 9:27,38 ein, womit er seine pB um 12'' verbesserte.
Bei den wU16 lief Chiara Costa in der 2. von 3 Serien über 600m. Die Leistungsdichte in dieser Kategorie ist enorm und Chiara Costa lief zwar ein gutes Rennen, taktisch richtig, wurde aber in 1:45,03 schlecht belohnt. Sie war in 32, 67 enorm schnell gestartet und lief allzu früh in die Säure. Eine Erfahrung, die sie für die nächste SM sicher stärker macht.
In Winterthur war Ramon Hürlimann nach dem Forfait von Lena Haas unser einziger Vertreter. Auch er trat geschwächt mit leichtem Fieber an, aber zeigte, dass sein hohes Niveau auch so reich. In 1:58,56 lief er in der 1. Serie locker auf den finalberechtigten 2. Rang hinter Leon Berthold und vor Vinzenz Wolf. Wir sind zuversichtlich, dass er morgen gesund noch stärker auftreten kann.
(sam, 7.9.19)