Leistungssport

Elias Frey startete in der 2. von 3 Serien der mU16 über 1000m. Als nicht überaus kräftiger Athlet wurde er nach dem Start abgedrängt und fand sich fast zuhinterst des Feldes. Er reagierte sofort und ging auf Bahn 2 in Angriff. Somit lief er aber einige Meter mehr und kam kaum vorbei. Dieses Spiel wiederholte sich in den ersten 4 Kurven, erst nach Rennhälfte erreichte er eine gute Position, hatte aber viel Kräfte verpufft und konnte gegen Schluss nicht mehr zulegen. In 2:57.02 verbesserte er trotzdem seine Hallen-pB und lief auf Rang 7. Für den Final wären 2:51.49 gefordert gewesen. Aber Elias nimmt wertvolle Erfahrungen nach Hause.

Auch Dominic Wyss erwischte nicht den idealen Start. In der Halle wird viel mit den Ellbogen gekämpft und wer das nicht macht, verliert Positionen. So war auch Dominic nach der Startgerade an letzter Stelle und arbeitete sich dann nach vorn. Aber bereits auf der 2. Runde stolperte er und fiel etwas aus dem Rhythmus. Dies wiederholte sich noch zweimal. Einmal so, dass er fast stürzte und das brachte ihn definitiv aus dem Konzept. Das Tempo war hoch und die Konkurrenten zogen an ihm vorbei, so dass er auf der Schlussrunde entmutigt in den Jogging-Gang schaltete und in 2:49.50 weit unter seinem Wert ins Ziel trabte. Wesentlich besser lief es für Samuel Ruffener, der von Beginn weg die gute Position 3 eroberte und dann in 2:40.92 eine schöne pB erreichte. Aber auch ihm fehlten dreieinhalb Sekunden für die Finalqualifikation. 

Im Hochsprung der wU20 lief es Nicole Stuber nicht wie gewohnt: Bereits auf 1.65 und 1.68 leistete sie sich einen Fehlversuch und 1.71 riss sie dreimal. Damit blieb für die erfolgsgewohnte Titelverteidigerin diesmal "nur" der Bronze-Platz. (21.2.2026, sam)