Leistungssport

 

Auf dem Weg an die U20 Weltmeisterschaften in Eugene (USA) stand heute das Stabmeeting in Zug als Schwerpunktwettkampf für die U20 Stabspringerinnen auf der Terminliste. Amélie Ledermann bestätigte ihre Wettkampfkonstanz mit 4.05m, was die Egalisierung der WM-Limite bedeutete.

Die Wettkampfform stimmt auch fast zwei Monate nach Saisonbeginn, wo sie die WM-Limite ein erstes Mal gesprungen war.

Die Wettkampfbedingungen durften mit 29 Grad Celsius und leichtem Rückenwind als ideal bezeichnet werden. Den Wettkampf begann sie heute auf 3.70m. Die Einstiegshöhe übersprang sie im zweiten Versuch. Die nächste Höhe von 3.85m überquerte sie im ersten Versuch. Ihre Konkurrentinnen Melina Häuptli und Amélie Lienhard übersprangen diese Höhe je im zweiten Versuch. Die Höhe von 3.95m übersprang Amélie Ledermann wiederum im ersten Versuch. Für ihre Konkurrentinnen war diese Höhe heute zu hoch. Die nächste Höhe von 4.05m überquerte sie im zweiten Versuch.

Bei 4.15m wurde versucht mit dem nächsthärteren Stab zu springen. Die Sprünge gelangen heute noch nicht.

Festgehalten werden kann zudem, dass Amélie heute erstmals mit 7 Doppelschritten angelaufen ist, was im Hinblick auf die WM als Fortschritt bezeichnet werden darf. Die damit erzielte erhöhte Anlaufgeschwindigkeit gilt es nun in der verbleibenden Zeit auch für die Phase Absprung /Einstich zu koordinieren.

Ihr nächster Start ist beim Meeting in Bulle vom 11.07.2026 vorgesehen. Ev. darf sie sogar beim Spitzenleichtathletikmeeting in Luzern am 16.07.2026 an den Start gehen. Im Moment steht sie dort auf der Warteliste.

(05.07.2026, Zephanja Abbühl, Fotos André Ledermann)