Es wird wieder grün im Stadion Hard
Die Schlussphase der Bauarbeiten für die Sanierung des Rasenfelds im Stadion Hard ist in vollem Gang. Heute wurden die ersten Rollrasen-Bahnen verlegt und bis Freitagabend sollte das Innenfeld sich nicht mehr eintönig braun-grau sondern in schönstem Frühjahrsgrün präsentieren. Athletinnen und Athleten der LVL, die während des ganzen Winters im Stadion trainiert haben, werden das bevorstehende Ende der Bauarbeiten mit Freude zur Kenntnis nehmen.
Nachdem die graue Kiesschicht, die den tristen Eindruck der letzten Monate geprägt hatte, vollständig ausgetrocknet war, konnte die Stadionbau-Spezialfirma Bächler+Güttinger aus Kiesen im März dank günstiger Wetterverhältnisse die Rasentragschicht aus dem Kompost-Torferde-Gemisch präzis auf die richtige Höhe einbauen. Ein mit GPS ausgerüstetes Pistenfahrzeug stellte den Einbau auf das verlangte Niveau sicher.
Unmittelbar nach der Verlegung des Rollrasens, wird die Zufahrtspiste über die Rundbahn zurück gebaut. Damit können die Läuferinnen und Läufer die Rundbahn endlich wieder ohne Hindernis benützen. Der neu verlegte Rasen dürfte ab 24. April, also mit dem Beginn des Sommertrainings für das Leichtathletik-Training wieder frei gegeben werden und der erste Wurfwettkampf, der „Erdgas Wurfcup“ mit Speer und Ballweitwurf anlässlich der „Schnällschte Oberaargauer“ vom Sonntag, 7. Mai 2017 wird wie geplant stattfinden können.
Im Laufe des Monats März wurde durch die Elektrofirma Muff+ Schmutz aus Langenthal die ganze Verkabelung für die Beleuchtung sowie für die Lautsprecheranlage neu eingezogen. Mehrere Kilometer Signalkabel in den neuen Kabelkanälen im Innenfeld ermöglichen künftig die hoffentlich störungsfreie Zeit- und Windmessung durch das Zeitnehmerteam der LVL.
Nach der Reinigung der Rundbahn werden vor oder unmittelbar nach Ostern die Anlagen noch neu markiert, so dass einer Homologation der Leichtathletik-Anlagen durch Swiss-Athletics rechtzeitig vor dem ersten grossen Meeting, dem Auffahrtsmeeting vom 25. Mai 2017, nichts mehr im Wege stehen wird.
Bericht: HR. Wyss (5.4.2017)